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Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin

Marke/Gin: Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin

Art: Dry Gin

Herkunft: Deutschland

Alkoholgehalt: 47 % Vol

Hersteller: Black Forest Distillers GmbH, Oberwiesachstr. 3, D-72290 Loßburg-Betzweiler, Germany


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Beschreibung

Zutaten:

Akazie, Bisameibisch, Fichtensprossen, Goldmelisse, Heckenkirsche/ Geißblatt, Holunderblüte, Hundsrose, Iris Germanica, Jasmin, Kalmus, Kamille, Koriander, Lavendel, , Nelke, Salbei, Straucheibisch, Zitronengras, Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Früchte & Beeren, Bitterorange, Brombeere, Cranberries, Hagebutte, Kaffir-Limette, Kubebenpfeffer, Piment, Preiselbeere, Schlehe, Wacholder, Weißdornbeere, Zitrone, Wurzeln & Rinde, Angelikawurzel, Cassia-Rinde/ Zimtkassie, Ingwer, Süßholz / Lakritz, Samen & Hülsen, Kardamom, Muskatnuss, Paradieskörner

Monkey 47 - Grüße aus dem Schwarzwald

Der Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin hat sich zu einer der renommiertesten Gins aus Deutschland entwickelt. Weltweit kennt man mittlerweile den Dry Gin mit dem Affen aus dem Schwarzwald und sein Geschmacksvolumen überrascht jeden immer wieder aufs Neue. Die Zahl 47 verrät hier zwei spannende Dinge. Zum einen steht es für die 47% Vol. Alc., ein Alkoholgehalt, der im Gin-Universum als optimal für die Entfaltung bestimmter Zutaten gilt. Zum anderen steht die Zahl für die Anzahl der verwendeten Botanicals. Waaaaas?
Ja, ihr lest richtig. Ganze 47 Ingredienzen kommen in diesem Gin zusammen und schaffen das, was man als “Wanderung durch den Schwarzwald” bezeichnen könnte. Ein floraler und würziger Gin, der an Wälder, Wiesen und Kräutergärten erinnert.

Der Monkey 47 Gin stammt zwar aus Deutschland, hat aber ebenso tiefe Wurzeln in England und Asien. Eine längst vergessene Rezeptur wurde wiederbelebt und bis zum heutigen Produkt auf meisterhafte Art verfeinert. Im Jahre 2010, mit dem Beginn des großen Gin-Hypes, wurde der Monkey 47, neben einigen anderen, der deutsche Vorzeige-Gin. Ein Wegbereiter für viele neue Gin-Erzeugnisse Deutschlands, welche bis heute wie Pilze aus dem Boden schießen.

Story zum Monkey 47 Gin:

Hergestellt wird der Monkey 47 Dry Gin im traditionellen Schwarzwald in der Black Forest Distillery, doch die Geschichte beginnt mit einem Engländer und dessen Lebensweg.
Montgomery Collins war 1945 während des Zweiten Weltkrieges, ein Offizier beim britischen Militär. Sein Vater war Diplomat in Indien. Zwei Himmelsrichtungen aus denen der Brite seine Inspirationen zum Gin wohl mitgebracht hatte. Er arbeitete einige Zeit im Verwaltungsapparat des britischen Sektors und half beim Wiederaufbau des Berliner Zoos mit. Dort übernahm er die Patenschaft eines niedlichen kleinen Affens namens Max. Nach dem Krieg und dem Niederlegen des Militärdienstes zog es ihn der Liebe wegen von Berlin in den Schwarzwald.

Nach einem gescheiterten Versuch als Uhrenmacher gründete er in Anlehnung an Max den Gasthof “Zum wilden Affen”. Das Gasthaus war stets gut besucht und nach alter Tradition der Briten schenkte er gern mal einen seiner Gins aus, den er mit einem örtlichen Brennermeister brannte. Da lag es nahe, dass er seine Leidenschaft ausbauen wollte. Seine ersten Rezepturen orientierten sich an asiatische Gewürzen und heimischen Kräutern aus dem Schwarzwald. Doch mit seinem Tod verschwand tragischerweise auch das Rezept.

Später fand man bei Renovierungsarbeiten am Hof eine Kiste mit dem Original Gin „Max the Monkey – Schwarzwald Dry Gin“ und einem Brief von Montgomery. Diesen Gin nutzten
Alexander Stein (stammt aus einer Brennerei-Familie) und Christoph Keller (bekannter Destillateur) als Grundbasis für ihre Ideen. Alexander Stein gestand in einem Interview, dass die restlichen Zutaten für den Monkey 47 Gin eher zufällig entdeckt wurden. Glück für uns. Die Rezeptur wurde 2 Jahre lang bis zum bekannten Tropfen verfeinert und 2010 gingen die ersten Flaschen hinaus in die Welt. Ganze 2.000 Stück umfasste die erste Abfüllung. Im Jahre 2013 waren es dann schon 150.000 Flaschen.

Auszeichnungen kann der Monkey 47 zur Genüge vorweisen. Wer dazu mehr erfahren möchte, kann unter Wiki alle Ehrungen einsehen.

Design:

Was soll man zu seinem so flotten Auftritt noch sagen. Die Flasche zeigt sich in klassischer Höchstform und kleidet sich mit einem ebenso historischen Outfit. Diese handliche dunkelbraune Flasche erinnert an alte Apothekerflaschen. Die dunkle Farbe schützte schon damals den Inhalt vor zu viel Sonneneinstrahlung und dem “Verblassen” der Aromen. Der Naturkorken überzeugt weiterhin von der weiteren Qualität des Gins. Ein kleiner Metallring ist am Korken mit dem lateinischen Aufdruck „ex pluribus unum“ integriert. Kein Zauberspruch soviel wir wissen, es bedeutet ungefähr “Aus vielen ein Ganzes”. Damit ist mit Sicherheit das Endresultat gemeint: Der Monkey 47 Gin.

Das elegante und aufwendige Etikett in Form einer Briefmarke zeigt uns den kleinen Affen und deutlich die Aufschrift des Monkeys 47 Schwarzwald Dry Gin. Wenn man mit dem Finger darüber darüberfährt, spürt man die unterschiedliche Prägung des Papiers.

Die Herstellung:

Für den Monkey 47 Dry Gin nutzt die Destille ihre eigene Wasserquelle, welche einen sehr niedrigen Härtegrad aufweist. Laut der Hersteller sind ca. 15 Botanicals als grundlegende Geschmackslieferanten definiert, während die restlichen den Gin in seiner Feinheit bestärken und in der Vielschichtigkeit erhöhen.
Diese werden für einige Stunden in Quellwasser und Ethanol mazeriert (eingelegt), bevor sie anschließend aufwendig destilliert werden. Das Destillat wird sogar nochmal für drei Monate in Steingutgefäßen gelagert. Danach sorgt die Zugabe von Quellwasser für die Verdünnung auf die 47% Trinkstärke.

Geruch und Geschmack:

Der erste Eindruck beim Nosing des Monkey 47 Gin ist überwältigend und wir müssen mehrmals ansetzen, um diesen zu sortieren. Aber dann, als würden unklare Nebel verschwinden, ertasten wir einen unglaublich komplexen Gin. Ein breites Zitrusaroma von Orangen und Zitronen wirkt weich und erfrischend. Die Kräuternote wirkt anfänglich etwas unspezifisch, entfaltet dann jedoch schnell ihr volles Bukett. Noten von Beeren, Tannennadeln und Waldboden bahnen sich ungebremst ihren Weg in unsere begierigen Nasen. Der Alkohol hält sich hier überraschend zurück, ebenso der Wacholder. Ein toller erster, zweiter und dritter Eindruck.

Mit hohen Erwartungen geht es beim Tasting weiter. Wir schmecken den Alkohol etwas präsenter, jedoch trägt er den waldigen Geschmack vor sich her, welcher Hand in Hand mit den Zitrusnoten einhergeht. Eine Kombination aus Fichten und Zitrusfrüchten erfreut unseren Gaumen. Dazu gesellen sich dezent im Hintergrund der Wacholder, leichter Pfeffer und weitere Kräuternoten, die dem Gin sein komplexes Bild geben. Auch der Abgang hält ähnliche Überraschungen bereit.

Passende Tonic Water zum Monkeys Gin:

Zu einem so stark definierten und dominanten Gin wie dem Monkey 47 sollte zu einem ebenbürtigen Tonic Water greifen, sodass dieses nicht untergeht. Klassische Tonic Water weisen die nötige Stärke auf und geben den Kräuternoten die nötige Plattform zum Entfalten. Aber auch würzig herbe Tonic Water sind gern gesehene Mitspieler.

Fazit Monkeys 47 Gin:

Der Monkey 47 Gin wirkt, trotz seines tiefgehenden Charakters, mild und angenehm, überrascht mit erfrischend floralen und fruchtigen Noten und gewinnt Substanz durch die waldigen Nuancen. Ein Gin mit Tiefe und immer wieder neu zu entdeckenden Facetten, denn man kann bei jedem Spaziergang immer wieder etwas neues entdecken.

Aber vor allem in Kombination mit Tonic zeigte er seine wahre Stärke. Seine abgerundeten und feinen Botanicals kommen im Gin and Tonic erst richtig zur Geltung. In allem kann man behaupten, dass sich der Monkey 47 Gin, trotz oder gerade wegen seiner Komplexität, der Zutaten und des aufwendigen Herstellungsverfahren zu einem der beliebtesten Gins entwickelt hat. Wir für unseren Teil können sagen, Hut ab Herr Stein und Herr Keller. Den Affen lassen wir gern mal aus dem Käfig.

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