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Gear Dry Gin

Marke/Gin: Gear Gin

Art: Dry Gin

Herkunft: Deutschland

Alkoholgehalt: 43 % Vol

Hersteller: Gear Odenwald Dry Gin, In der Zeil 10, 69488 Birkenau


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Beschreibung


Zutaten:

Wacholder, Lavendel, Limone, Drachenfrucht, Orange, Cayenne, schwarzer Holunder, Cassia Zimt, Himbeerblatt, Weiße Minze


Story Herstellung Design Geruch und Geschmack Fazit Passende Tonic Water

Den will ich haben

 

Ein Gang zulegen mit dem Gear Gin

Wer den Gear Gin sieht, denkt vermutlich an eine knallharte Spirituose oder einen XXL Duft Flacon eines besonders ausgeprägten Parfums. Sagen wir, ihr habt nicht ganz unrecht, allerdings verhält es sich ein wenig anders. Der Gear Gin ist ein Unikat und wird nur in geringer Zahl produziert um das zu halten, was er verspricht, nämlich etwas Außergewöhnliches zu sein. Eine sanfte, blumige Sinnesberührung und ebenso flippiges Zusammenspiel ausgeprägter Zutaten. Wer sich die Botanicals auf der Rückseite durchliest, erahnt vermutlich nur ansatzweise den Weg, den er gleich beschreiten wird. Zimt, Drachenfrucht und Holunder versprechen einen Blumenstrauß feinster, perfekt abgestimmte Zutaten. Doch keine Angst, der Gear Gin bleibt ein Gin mit reichhaltigen Facetten und wer Angst hat hier einen zu leichten Trink-Body vorzufinden, dem ziehen wir gleich mal diesen Dornen.

 

Die Story:

Marcel Gassert ist der Mann mit dem Traum einen Gin zu kreieren, der modern ist aber dennoch auf seine Basis bauen kann. Es sollte ein Gin werden in dem die ausgewählten exotischen Zutaten perfekt wie ein Uhrwerk ineinander greifen. So sind die 12 genutzten Botanicals in einem perfekt aufeinander abgestimmten Verhältnis zueinander gebracht worden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Da ist das Zahnrad als Logo nicht grundlos gewählt. Gebrannt wird der Gear Gin in Micro Batches in der Brennerei von Thomas Helferich.

 

Das Design:

Das Design der Flasche wirkt wie ein massiver Stein, clean, aussagekräftig und klar. Bewusst gewählt und aufwendig produziert gibt die Flasche den perfektionierten Gedanken Marcel Gasserts wieder. Komplett in Deutschland gefertigt, bediente man sich einer modernen Lasertechnik, um die Schrift auf die Flasche zu brennen. Auch der Korken musste einigen Anforderungen erst gerecht werden, bis er zu dem “gebrandmarkten Verschluss” werden konnte, der er heute ist. In 100%iger Handarbeit wird der Echtholzkorken bearbeitet und das Gear-Symbol hinein gebrannt.

 

Die Herstellung des Gear Gin:

“Gut Gin will Weile haben” – das nahmen sich die Produzenten sehr zu Ginherzen. Der Gear Gin wird nach der langsam separierten Destillation (SSD) in einem alten historischen Kupferkessel hergestellt. Ein besonders schonender Brennvorgang bei dem die Temperatur nur langsam erhöht wird. Dadurch bleiben viele Aromen der Botanicals erhalten und eine besonders saubere Trennung der Vor-, Mittel- und Nachläufe ist möglich. Durch dreifache Wiederholung dieses Vorgangs erhält man ein besonders reines Destillat. Dazu die Entscheidung den Gin in Micro Batch zu produzieren, also in sehr kleiner Anzahl, macht den Gin zusätzlich zu etwas Einzigartigem.

 

Geruch und Geschmack des Gear Gin:

Als erstes genießen wir das Öffnen dieses wunderschönen Korkens. Fruchtig vernehmen wir beim Nosing eine kräftige Mischung der angepriesenen Holunderbeeren, dem Wacholder und das Frische der Orange. Ein faszinierender Geruch, der dominierend die 43% Alkohol völlig verschwinden lässt. Ein Strauß mit so genannten Wacholderholunderorangen-Blümchen – Die Botaniker würden sich drum reißen.

Pur im Geschmack gibt sich der Gear Gin etwas kräftiger und eine leichte, nicht unangenehme Schärfe ist zu verspüren. Die Holunderbeere bleibt aber nach wie vor dominant, gefolgt vom Wacholder. Es ist schwer einzuschätzen, wer hier wen umgarnt. Im Abgang schmecken wir die Orange und den Zimt, welche leicht würzig das Schlusslicht bilden. (Der Gesamteindruck bleibt kurz im Mundraum, bevor er versiegt.)

Mit Eis verschwindet die leichte Schärfe und das fruchtige Beerenaroma kommt noch mehr zur Geltung.

Mit dem passenden Tonic Water allerdings, entpuppt sich der eh schon üppige Beerenstrauß als eine Wanderung für Geschmackssinne. Die eh schon dominanten Beerenaromen werden durch die klassischen Eigenschaften noch mehr betont.

 

Passende Tonic Water:

Wie schon erwähnt ist der Gear Gin im Tonic eine wahre Wucht. Klar sollte man Fan des beerigen Auftritts sein aber wir finden, dass man mit dem richtigen Tonic Water einen fabelhaften Drink für jedermann zaubern kann.

Allerdings sind die unterschiedlichen klassischen Tonic Water mit Vorsicht zu genießen. Wir empfanden das Thomas Henry und Fentimans Traditional Tonic als hervorragende Tanzpartner. Ihre Zitrus- und Bitternoten holten die fruchtigen Nuancen noch mehr heraus und unterstützten sie mit den eigenen Eigenschaften.
Auch Dry Tonic Water kommen mit dem Gear Gin sehr gut klar und kitzeln die versteckten Aromen noch etwas mehr hervor, kombiniert mit der passenden Herbheit.

Florale Tonic Water sind echt nur für jene, die auf quietschige Longdrinks stehen. Wir finden es zwar lecker aber der Gin ist uns (bei dem Preis) eindeutig zu schade.

Fazit zum Gear Gin:

Unsere Tester waren zum großen Teil überzeugt vom Gear Gin. Klar, nicht jeder ist ein großer Fan von so etwas Fruchtigem aber hier befand man schnell, dass der Dry Gin sich keineswegs verstecken muss und für jeden etwas bereit hält.
Ein fruchtiges und lebendiges Erlebnis mit wirklich etwas Neuem unterm Korken. Ich für meinen Teil finde den Gin absolut klasse und vor allem mal wirklich etwas Neues. Der Preis ist schon etwas abschreckend aber so einen extra feinen Blumen-Beeren-Strauß schenkt und genießt man auch nicht mit jedem oder?! 😉


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