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Smutje Gin

Marke/Gin: Smutje Gin

Art: New Western Gin

Kategorie: 

Herkunft: Deutschland / Lüneburgerheide

Alkoholgehalt: 44,7 % Vol

Hersteller: Lüneburger Heide, Deutschland

Vertrieb: Marc Sauer Einzelhandel, Frankfurter Straße 62, 63150 Heusenstamm


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Beschreibung

15 Zutaten:

 Wacholder, Koriander, Zitronenzesten, Orangenzesten, Majoran, Zitronenmelisse, Kiefernsprossen, Süß-Fenchel, Kamille, Kardamomsamen und weitere Zutaten

Etwas für die Landratten - Der Smutje Gin

Der Spaziergang am Hafen über die holprigen gepflasterten Steine führte uns an einer kleinen Kneipe entlang. An dessen Liefereingang wurden eben neue Kisten angeliefert, welche frisch von Bord kamen. Gefüllt mit Fisch, Gemüse und Flaschen eines mir unbekannten Getränks. Ein Geheimtipp? Ein Matrosenwasser?

Das machte uns neugierig und wir marschierten schnurstracks in die Kneipe. Klein, dunkel und urig, genau wie wir es lieben. Platz genommen, dauerte es nicht lang und eine nordische Dame kam uns bedienen. Wir feuerten gleich mit allen Kanonen drauf los und fragten, was das für eine Flasche war. Smutje Gin, sagte sie und brachte uns gleich die Flasche zum Anschauen.

Des Kochs liebster und eigener Tropfen, zu ehren des zweitwichtigsten Mannes an Bord, auch genannt Smutje. Nun unter Korken und Binse verschlossen. Den mussten wir probieren. Der Abend begann mit einer Fischplatte, einer deftigen Suppe und reichlich frisch gebackenen Brot. Der Smutje Gin wurde erst pur probiert und später in einem feinen Gintonic. Als der Küchenchef sich nach Feierabend zu uns gesellte und auch die Kellnerin die Tür zum Pub verschloss, begann ein unerwarteter Abend voll Herzlichkeit, nordischer Wärme und als die Matrosen vom Boot dazu kamen, wurde es dunkel. Aber der Smutje Gin blieb in wohliger Erinnerung …

Die Story:

Ob Marc Sauer leidenschaftlicher Segler ist oder der Gedanke ihm in einem Ruderboot auf dem Wannsee kam, das weiß nur er. Unbekannt am Ginmarkt ist er jedenfalls nicht, kennt man ihn eventuell aus der Independent-Reihe Monsieur Sauer Gin. Der Mann aus Hessen mit nordischen Wurzeln, gründete im Jahre 2019 die kleine Marke, den Smutje Gin in die Flasche zu bringen und tüftelte gar nicht mal so lange an dem Rezept. Denn sein Ziel war es die Früchte aus den 7 Weltmeeren einzufangen und in einen symbolträchtigen Gin zu verkorken. 

Aber dazu musste man vor langer Zeit erstmal hinkommen und auf diesen Reisen, wie wir wissen, ist der Koch eine ebenso entscheidender Faktor für die Crew, wie das Schiff und der Kapitän. Er sorgte mit Speis und Trank für Abwechslung und entschied damit ebenso über die Stimmung und das Wohlergehen an Bord. Rum und Navy Strength gab es schon, also warum nicht mal einen Gin für den Meister persönlich kreieren!? Der mit dem kulinarischen Herausforderungen ebenso seine Aufgaben und Herausforderung hatte.

Mitte 2019 rollten die ersten 100 Flaschen übers Band und schon im November waren es 500. Der Gin, mit Marc und seiner Frau Kathi an Bord, segelt volle Fahrt voraus und wird sicher noch spannende Gewässer bereisen. Gebrannt wird der der Gin in der Lüneburger Heide und neben ihm ziert auch ein Rum mittlerweile das Portfolio.

Das Design:

Wie es sich für eine Flasche aus den rauen gewässerten Gefilden gehört, gibt sich die Buddel in einem schönen tiefen Schwarz. Ebenso tief wie die See, kann man nur vermuten was und wie viel hier noch drinnen ist. 

Auf dem Etikett ziert eine Zeichnung eines bärtigen Matrosen mit roter Mütze die Flasche und schaut einen missmutig an. Augen, die vieles gesehen haben und eine Pfeife die in ruhigen Minuten leuchtend warm die kalte Nacht erhellt. Der Blick wirkt ein wenig kühl aber das ist Methode, das ist Absicht – das ist typisch nordisch. Harte Schale, weicher Kerl. „Smutje Gin“ bildet die Überschrift und wird verziert von einem kleinen Anker. Weitere Infos sind lediglich Volumen und Inhalt. Mehr benötigt es nicht, denn der Gin möchte für sich sprechen. Verkorkt wird der Gin von einem schönen Holz-Kunststoffkorken.

Geruch und Geschmack:

Im Geruch ist der Smutje Gin erstmal ein klassischer Wacholder, bevor er mit seinen feinen Noten umgarnt. Wie beim Öffnen der Küchentür zur Kombüse erhascht man erst später weitere Aromen. Der Wacholder wird umgehend von feinen Zitrusdüften umrahmt und dazu gesellt sich ganz zart wirklich etwas Kamille, von der wir dachten, diese würde völlig untergehen. Ein leichtes Kribbel und eine sanfte Schärfe kribbelt in der Nase, vermutlich der Ingwer. Ein schöner floral, fruchtig milder Duft.

Im Tasting bemerken wir als erstes den leicht öligen Charakter, der den Gin weich und sanft beginnen lässt, um anschließend mit dem Wacholder zu glänzen. Gefolgt von kräftigen Zitrusnoten spielen die beiden zunächst ein rasches Stück, bevor die Zitrusnoten die Bühne übernehmen und das Team sich gekonnt abwechselt. Nachdem sich der willkommene Sturm ein wenig gelegt hat, spielen feine würzige Kräuternuancen ein feines Bild und geben mehr vom Smutje Gin preis. Ja, einige schmecken auch hier den sanften Charakter der Kamille heraus. Wie auch beim Geruch folgt zum Schluss einen angenehme Schärfe aus der Kombination des Pfeffers und des Ingwers. Trotz der 44,7 % Vol. ist der Gin geschmeidig und fein in seinem Auftritt. Der Abgang ist langanhaltend und wie mit einem kleinen aber feinen Echo der verwendeten Botanicals zu vergleichen.

Passende Tonic Water:

Bei so einem facettenreichen Gin mit nicht zu übertriebenen Noten, könnt ihr natürlich gut variieren. Leichte klassische Tonic Water sind unserer Meinung nach perfekt, allen voran das Indian Fever Tree, das Goldberg oder das Premium Schweppes.

Ebenso und absoluter ungeschlagener Renner, das Mediterranean Tonic Water mit seinen Kräuternoten.

Dry Tonic Water sind eher gewöhnungsbedürftig und etwas für den Fan.

Starke zitrusorientierte Tonic Water wie das von Thomas Henry oder das Lemon Indi Tonic Water hauen natürlich ein ordentlichen Sack Zitronen mit in deinen Drink. Das macht was her sagen wir euch, ob ihr dann noch viel vom Gin schmecken wollt, liegt an euch.

Garniert alles mit einer Zitronenzeste und genießt die Frische der Meere.

Fazit zum Smutje Gin:

Der Smutje Gin beweist, was er in der Küche so kann. Wir finden den New Western Gin als einen kleinen aber feinen Newcomer mit vielen Möglichkeiten im Geschmack. Von Wacholder, zu Zitrus bis hin zu perfekter Schärfe spielt er ein abwechslungsreiches Spiel der Aromen. Manche werden ihn vielleicht zu unstetig finden, wir sagen, der Gin hält für einige Geschmäcker etwas bereit. Besonders seine floral-wacholderorientierter Mix ergibt ein spannendes Bild.

Gerade im Gintonic ist der Smutje Gin ein kleiner Allrounder. Hier spielt er mit seinen Noten die jeweilige Stärke der verwendeten Botanicals voll aus. Mit ihm kann man problemlos mal die Segel einholen, den Smutje einladen und bei Pfeife und Tee den Tag auf See mal Revue passieren lassen. 

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