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Bill Gin

Marke/Gin: BillGin

Art: Dry Gin

Kategorie: Wacholder Gin

Herkunft: Deutschland / Eifel

Alkoholgehalt: 45 % Vol

Hersteller: Brennerei Billen, BillGin GbR, Dorfstr. 7a, 54668 Kaschenbach


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Beschreibung


Zutaten:

Wacholder, Fenchel, Anis, Koriander, Pfeffer, Lorbeer, Lavendel, Rosmarin, Zitronenschalen, Kardamon, Ingwer, Limette


Story Design Geruch und Geschmack Fazit Passende Tonic WaterDen will ich haben

 

Der BillGin – Ein Liebesgedicht an den Wacholder

 

Billy the Gin” – Mit dem BillGin aus der Eifel kommt erneut eine wunderschöne alkoholgetränkte Liebeserklärung an die für viele einzig wahre Zutat des Gins: Den Wacholder. Ein bezauberndes und anmutiges Gedicht für Genießer des klassischen Geschmacks. Ein Gin mit traditioneller Ausrichtung und ebenso überzeugend eigenständigem Charakter. Wie das geht?
Mit viel Liebe zum Detail, 12 erlesenen Botanicals und die Brücke zwischen Tradition und Kreativität zu errichten und dabei dennoch mit beiden Beinen auf dem Kesselboden der Brennerei zu bleiben.
Die alte Destillerie Billen ist mit ihrer jahrhundertealten Geschichte und Erfahrung dafür berühmt, nur das Beste aus ihren Kesseln zu holen. Bekannt für Ihre unterschiedlichen Brände und Liköre, fließen auch in den BillGin nur die besten Zutaten ein und somit eine neu entfachte Leidenschaft.

 

Die Story zum BillGin

Anfänglich als Hersteller für Branntwein als Desinfektionsmittel, wurde in der Brennerei Billen bald auf das Brennen von trinkbarem Schnaps umgestellt. Jedoch erst 100 Jahre später konnte man von einer effektiven Vermarktung sprechen. In den Jahrzehnten danach legte man mit gesteigertem Bewusstsein besonderen Wert auf hochwertige regionale Zutaten und verbesserte Produktionsprozesse. Seit 2003 gibt es die beliebten und fruchtigen Liköre und nach der Eröffnung 2006 eine renovierte Destille und einen eleganten “Probierraum”.

Die Tradition der Destillerie Billen setzt sich aus über 170 Jahre Erfahrung und gesammelten Wissens zusammen. Seit dem Gründungsjahr 1845 konnte die Familienbrennerei diese zur Perfektion trimmen. Von Generation zur Generation wurde das gesammelte Wissen weitergegeben und jede hatte für sich ihre ganz persönlichen Ambitionen.

Wie viele Errungenschaften der Menschheit war es diesmal weniger der Zufall, sondern eine heitere Nacht und die Liebe zum Gintonic, die den ausschlaggebenden Gedanken für Arno und Matthias Billen gab, ihren eigenen Fußabdruck in der Welt des Gins zu hinterlassen. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für die Destille Billen. Die Grundlagen waren gegeben und es ging ans muntere Experimentieren. Was dabei entstand, werden wir für Euch mal genauer unter die Geschmackslupe nehmen.

 

Das Design:

Wenn ich den BillGin genauer anschaue, stehe ich einem rockigen Kollegen gegenüber. Die Flasche in einer klassisch eleganten Form, trägt ein schwarz-weißes Etikett. Der historische Banner der Destille Billen ziert den oberen Teil des Etiketts und eine reduzierte Form den Flaschenhals. Fordernd und dennoch elegant gibt mir der Schriftzug BillGin zu verstehen, dass man ihn probieren möge, aber Vorsicht, denn der Gin weiß wer er ist.
In Zusammenarbeit mit der Agentur Keller Art Design endstand das Logo, in dem man versuchte die traditionelle Geschichte einfließen zu lassen. Ich sehe ein Treffen von Tradition und Moderne, etwas, was der Gin selbst gern symbolisieren möchte.

 

Die Herstellung:

Der BillGin ist ein Symbol für das handwerkliche Geschick und den Erfahrungsschatz der Brennerei Billen. Wenn wir den Produktionsprozess in wenigen Wörtern beschreiben müssten, wären diese Schonend, Hochwertig und Effektiv.
Neutralalkohol, reinstes Quellwasser aus der Eifel und 12 ausgesuchte Botanicals geben dem BillGin seine Basis. Die Zutaten werden vorher genauestens kontrolliert. Diese werden mehrere Wochen mazeriert (eingelegt), bevor es schonend mit der geringsten Hitzeeinwirkung gebrannt wird. Hierzu nutzt die Destille einen 150 Liter Kupferkessel. Eine Methode, welche die beiden Brüder durch jahrelange Erfahrung besitzen und die dazu dient, den Gewürzen langsam aber sicheren Raum zur Entfaltung zu geben. Danach wird das Gewonnene mit dem Quellwasser auf die gewollte Trinkstärke hinabgesetzt und dann zwei Tage kühl gelagert. Mehrfaches Filtern geben dem BillGin seine Klarheit und seinen endgültigen Charakter.

 

Geruch und Geschmack

Nun, wir mögen Wacholder und Kräutergins sehr und sind gespannt auf das Tasting. Im Nosing gibt der BillGin, wie versprochen, eine herbe Wacholdernote wieder, aber auch der Alkohol ist leicht zu vernehmen. Es sind klar und deutlich die Hauptcharaktere zugegen aber wer sich etwas Zeit nimmt, spürt schnell, dass hinter dem schweren würzigen Duft mehr steckt als die Nase am Wacholder kleben zu haben.
Mit klarer Gesetztheit wird der schwere Wacholderduft von anderen Kräutern untermalt und ein Mix aus Kiefernoten und eine belebende Zitrusfrische geht mit einer dezenten Schärfe einher. Hand in Hand geht die anfängliche Schwere mit der Leichtigkeit am Waldesrand spazieren. Frische Wacholdersträuche teilen sich den Platz mit kleinen Kieferbäumen, Pfeffersträuchern, Fenchel und anderen wilden Pflanzen, während der Wind die Frische fernliegender Zitrusfrüchte und Ingwer heranträgt.

Im Geschmack bleibt der BillGin seinem Geruch treu. Warm und leicht ölig umhüllt einen der Wacholder und der eine gewisse Schärfe. Der Alkohol spielt hier sicher auch eine tragende Rolle. Ein angenehm waldiger Geschmack, welcher von der Hauptzutat dominiert wird, begleitet von einer leicht holzigen Note, die an Kiefern erinnert. Die frische Schärfe, welche von Zitrusfrüchten, Ingwer und dem Pfeffer stammt, gibt dem Ganzen zum Schluss die nötige Abrundung. Eine wahre Kräuterbombe, keine Frage und eine Ode an den frisch gepflückten Wacholder, während im Gesamten der Spaziergang am Waldesrand den Mundraum erobert. Langsam gibt der Gin pur seine Geheimnisse preis. Lässt man ihn länger stehen, kommen die anderen Elemente sogar noch mehr zum Vorschein.

Mit Eis geht der Wacholder ein wenig mehr zurück und gibt den anderen Kräutern mehr Raum. Jedoch auch nicht viel, denn danach tritt schnell die Verwässerung ein, was dem Gin weniger gut tut.

 

Passende Tonic Water:

Die beiden Jungs von Billen mögen ihren klassischen BillGin am liebsten mit dem ebenso klassischen Tonic Water von Thomas Henry. Etwas, was wir bestätigen können, denn so ein grundsolider Gin bedarf keinen großen Zusätzen. Gerade seine harmonische Seite macht ihn ebenso perfekt für Fever Tree Mediterranean Tonic Water oder das Schweppes Standard Tonic Water. Bei unserem Tasting empfanden wir aber ebenso das Gents Tonic Water, mit seiner leicht trockenen Note und dem Enzianextrakt als eine sehr interessante Mischung.

Der Gin gewinnt durch die Klassik Tonic Water an Frische und zum Schluss spürt man richtig den “Dry-Bitter” Effekt, der durch die Kohlensäure und dem Chinin die Geschmacksnerven beflügelt.

 

Fazit zum BillGin:

Wer Wacholder und Waldspaziergänge mag, ist mit dem BillGin mehr als gut beraten. Einigen von uns war er etwas schwerfällig, aber Andere wiederum verliebten sich sofort in ihn. Wacholder und Kräuter spielen in dem komplexen trockenen Gin eine tragende Rolle und sollten auch als solche akzeptiert werden.
Klassisch, trocken und dennoch eine Wucht, mit lebendiger Frische und der Essenz des Waldes gibt der BillGin für uns geschmacklich wieder, was wirklich nur als Gedicht zum Wacholder bezeichnet werden kann. Mit all seinen Eigenschaften.


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