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Langley´s Old Tom Gin

Marke/Gin: Langley’s Old Tom Gin

Art: Old Tom Gin

Kategorie: Fruchtige

Herkunft: Großbritannien

Alkoholgehalt: 41,7 % Vol.

Hersteller: Langley Distillery Ltd, Charringtons House, The Causeway, Bishops Stortford, Hertfordshire, CM23 2ER, Großbritannien


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Beschreibung


Zutaten:

Camu-Camu (Myrtengewächs), Wacholder, Muskatnuss, Koriandersamen, Süßorange, Zitronenschale, Cassia-Rinde, Mandarinen und Fenchel


 

Story Herstellung Design Geruch und Geschmack Passende Tonic Water

Fazit

 

Den will ich haben

 

Der Old Tom Gin aus der Langley Distillery

Was im 18. und 19. Jahrhundert ein völlig normales Bild in britischen Bars war, wird heute wiederentdeckt. Der Old Tom Gin oder auch der “Old Tom Cat” erlebt seine nächste Wiederauferstehung. Sein Merkmal ist die “leichte Süße”, denn bei diesem Gin sind nicht nur Gewürze, sondern auch die Mengen an Zucker nicht vorgeschrieben. Aber keine Angst, es ist kein Likör und ihr lutscht auch nicht auf Zuckerwürfeln rum. Nein, bei einem Old Tom ist die vornehmliche Süße dezent und annehmlich neben den Botanicals in Einklang gebracht worden.

In dieser Zeit gründete sich auch die Langley Distillery und begann ihre kleine aber feine Arbeit. Der Langley´s Old Tom Gin ist eine Neuauflage und Hommage an die alten Zeiten der Destillerie. Ein angenehmer Gin im klassischen Sinne. Wer Old Tom Gins mag, hat hier ein angenehmes Stück Arbeit in einem historischen Look gefunden. Der Langley´s Old Tom Gin gibt perfekt die goldene Mitte zwischen einem Genever und einem trockenen London Dry wieder. Ein leicht gesüßter Wacholder also mit spannenden Noten.

 

Die Story:

Was hat eine Katze und Gin mit dem Ganzen zu tun? Gut … hinsetzen … schnappt euch ein Glas und kurzes Geschichts-Storming.

Short Story zum Old Tom Gin

Da ihr vielleicht schon in unserer Erzählung zu den Old Tom Gins gestöbert habt, geben wir euch hier nur eine kurze Einführung. Er gilt neben Genever, als einer der Vorreiter der heutigen Gin-Sorten und war noch vor dem ersten “Gin Act” im 18. Jahrhundert in jeder Bar Englands zu haben, aber sagen wir mal so, mit den heutigen Gins ist dieser qualitativ nicht zu vergleichen. Im berauschten Zustand und durch den Gin Act zog sich die vornehmlich private Herstellung des Gins in den Untergrund. Spezielle schwarze Katzen, die “Tom Cat”, wurden an den Hauswänden angebracht und standen nicht nur symbolisch für den Verkauf von Gin. Man warf eine Münze in einen Schlitz der Katze und bekam daraufhin durch ein internes Rohrsystem seinen Gin nach draußen geleitet.

Langley Distillery

Im Jahre 1902 von einigen Lokalen gegründet, wollte man an dem Hype ein wenig mitverdienen. Man baute sogar seine Pot-Stills selbst. 1955 kaufte die W. H. Palmer Group, ein Familienunternehmen, welches bisher im Chemiebereich tätig war, die kleine Destillerie auf. Es dauerte nicht lange, bis Gin einer der Hauptprodukte wurde. Selbst heute produziert die Destille für kleine Auftraggeber im Small Batch Verfahren weiter und ihr werdet euch wundern, welche Marken hier schon durch die Kessel gerannt ist.
Die Marke Langleys befindet sich mit Adam Wallis Palmer jetzt in 4. Generation. Einen eigenen Gin hatten sie allerdings nach all der Zeit noch nicht. Zum Glück für Mark Dawkins und Mark Crump, die 2011 mit genau dieser Idee zur Marke kamen. Glücksfall oder nicht für die beiden, dass Langley bisher noch keinen eigenen Gin umsetzen wollte. Der Langleys Gin Number 8 kam 2013 als erster zur Welt. Im Jahre 2016 kam der Old Tom Gin mit einem Rezept aus dem Jahre 1891 wieder auf. Den leichten Old Tom Gin gibt es auch in einer intensiveren “Navy Strength” Fassung.

 

Das Design:

In einer großen alten Apothekerflasche kommt der Old Tom im idealen Design daher. Als ob er eine Zeitreise hinter sich hat oder in einem alten Regal wiederentdeckt wurde. So wurde auch das Etikett in einem leicht verblassten Stil dargestellt und zeigt eindeutig, der Gin hat Erfahrung und ordentlich Zeit auf dem Buckel. Tatsächlich ist die Rezeptur aus dem Jahre 1891 und kann somit ruhig eine Aufmachung tragen, die dem Old Tom gerecht wird. Langley kann stolz auf die Optik dieses Gins sein, keine Frage.

 

Die Herstellung:

Einen speziellen Ablauf beim Verfahren gibt es beim Old Tom Gin nicht. Denn dieser hält sich bewusst an kein Reglement. Sicherlich ähnelt er bekannten Prozessen aber abgesehen davon, dass er mindestens 37,5% haben muss, gibt es bei der Zugabe von Zucker und Botanicals keine festgelegten Einheiten.

Als Grundlage wird ein 100% englischer Kornbrand vermischt, der durch seinen natürlich weichen Charakter eine ideale Basis darstellt. Nach der Mazeration wird der Brand mindestens 2x destilliert und die Zugabe von Zucker erfolgt in diesem Prozess. Spannend ist, dass mit dem Zucker nie übertrieben wird. Er soll gleichwertig mit den Botanicals seine Süße verteilen und ein harmonisches Gleichgewicht schaffen.

 

Geruch und Geschmack:

Der Langley´s Old Tom Gin überrascht beim Öffnen mit leichtem Wacholder, welcher weich und warm umgarnt wird von den saftigen Noten von Orangen und Mandarinen. Leicht süß steigt einem der softe Charakter des Old Tom Gins in die Nase. Beerig, süß und etwas anmutig holzig. Der Alkohol ist nur minimal präsent. Sein fruchtiges Bouquet überwiegt hier deutlich und sehr angenehm.

Im Geschmack entfaltet sich langsam, aber sicher ein Strauß voller Kräuter. Wacholder in Kombination mit etwas Nussigem, leichtem Fenchel und dem Würzigen des Koriander geben sich den Zitrusnoten hin. Eine wundervolle weiche Süße tritt mit den Organgennoten auf und der Zucker spielt hier einen angenehmen Nebenpart und mischt irgendwie überall mit. Ein wundervolles rundes Gesamtbild entsteht vom Beginn bis zum Finish. Im Abgang hält sich ein sanfter aber bestimmender Eindruck.

 

Passende Tonic Water:

Der Langley’s Old Tom Gin ist gerade durch seine ausgeglichenen Kräuter ein Mitspieler mit angenehmer Bandbreite. Wir probierten uns am Dry Tonic Water von Schweppes und fanden dieses, gerade wegen seinem Charakter durchaus passend. Die Kräuternuancen kamen noch mehr hervor, aber hielten die Süße zurück. Etwas für den trockenen Gaumen.

Klassik Tonic Water geben den schon vorhandenen Zutaten den Frischekick und kitzeln zusätzlich an den Geschmacksnerven. Absolut toller Longdrink.

Fazit:

Der Old Tom ist unter einigen Gin Kennern ein eher unausgesprochener Liebling, durften wir feststellen. Es gibt aber zahlreiche Sammler, die dem Gin keine große Aufmerksamkeit schenken, weil sie der Meinung sind, dass die Süße alles vermischt oder aber sich Old Tom Gins eigentlich kaum von anderen Dry Gins noch unterscheiden.
Man muss für ihn die richtige Stimmung haben, keine Frage und er eignet sich ideal für Cocktails, wie bspw. dem Tom Collins. Wir finden allerdings, es ist die leicht süße Variante zwischen einem sehr trockenen Gin, der ihn so richtig interessant macht. Halt genau richtig. Beim Langley’s Old Tom konzentrierte man sich eben dies auf die Brücke zwischen den Botanicals und dem leicht unterschwelligen Zucker, der die Geschmacksnerven ein wenig zusätzlich fordert.

Ein wunderschöner Kräuteranteil, der in einem weichen Tanz mit den Orangennoten sein Debüt gibt und auf den Zucker nur einen leichten Walzer zum besten gibt. Unser Team, die meisten haben vorher noch nicht viel von einem Old Tom Gin gehört, fanden, dass man ihn nur bedingt von einem Dry unterscheiden kann. Klar gibt es leichte Nuancen, die einem sagen, dass hier etwas anders ist. Dennoch waren alle angetan von dem harmonischen Zusammenspiel und der dezenten Süße. Auch im Tonic Water ist er ein perfekter Mitspieler und gibt seine Noten rund und präsent wieder.

 


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