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Oel´s 3 Gin

Marke/Gin: Oel´s 3 Gin

Art: Dry Gin

Kategorie: Kräuter Gin

Herkunft: Deutschland / Griechenland

Alkoholgehalt: 42 % Vol.

Gründer: OEL´s 3 Gin, Weinbergsweg 20, 10119 Berlin, Deutschland

Hersteller: Destillerie Callicounis, Kalamata, Messenien, Griechenland


Eure Plattform um das Produkt zu kaufen:

 

 

 


Beschreibung

Zutaten:

Bio-Koroneiki-Olivenöl, Wacholderbeeren, Angelikawurzel, Rosmarin, Kardamom, Zimt, Muskat, Iriswurzel, Lakritzwurzel, Zitronenzeste, Orangenzeste, Koriander und Mastiha/Mastix (Harz aus der Rinde des griechischen Mastix- Pistazienbaumes).

Der Oel´s 3 Gin - Evíva, Jamas und Cheers

Griechenland – Ich sehe weite türkisblaue Buchten, felsige Anhöhen und weiße Häuser, die sich systematisch wie eine natürliche Treppe über die Landschaft erheben. Drehe ich mich, erblicke ich weite Hügel voller Oliven- und Zitronenbäume über die sich ein blauer, wolkenloser Himmel ausbreitet. Ein würzig frischer Duft voller Wärme und eine Briese salzigen Meerwassers erfassen meine Nase. Ich sitze auf einer kleinen Terrasse, welche von einem Weinreben-Baldachin überdacht ist und in winzigen Punkten die Sonne impressionistisch hindurch lässt. Vor mir, auf dem Tisch eine kleine selbstgemachte Porzellanschale mit Oliven, hellgrün, saftig und groß, Brot und eine große Schüssel Salat.

Meine Nase erfüllt jedoch ein weiterer Geruch, denn vor mir halte ich ein Glas mit einer klaren Flüssigkeit. Kein Ouzo, sondern der Oel´s 3 Gin. Die schwarze Flasche ziert den weißen Holztisch wie ein Schwarzer Punkt in einem Aquarell. In meiner Nase breitet sich ein interessantes Bouquet aus. Ganz klar ein Gin, aber hier ist etwas anders. Eine weiche, würzige Note, die man nur von Olivenöl kennt, spielt hier wie der Himmel über Griechenland seine Rolle. Allgegenwärtig und dennoch nicht Hauptakteur. Untermalend und dennoch irgendwie präsent.

Ich öffne meine Augen und finde mich auf dem Craft Spirit Festival Berlin wieder, auf dem ich gerade noch stand. Vor und neben mir erwartungsvolle Gesichter, die auf eine Reaktion warten. Dem Meeresrauschen weichen Trubel, Jubel und laute Gespräche, aber der erhaschte Duft bleibt haften. Der Oels 3 Gin ist ein kleines Genusskonzept, welches ich auf eben diesem Festival kennenlernen durfte und die Jungs dahinter sind so verrückt, wie der Gedanke selbst. Aber was erzähle ich, ich zeig es euch einfach, kommt mal mit …

Die Story:

Es ist wieder Zeit in meinem von Gin betriebenen Dellorian zu steigen und eine kleine Zeitreise zu unternehmen. Funktionierte in Italien schon so gut (Da feierten wir dann etwas zu viel mit Michelangelo, Leonardo und dem David Gin aber das ist eine andere Geschichte).

Wie alles begann:

Ihr denkt an Ouzo, Anis und Wein? – Dann kratzt euch nochmal an der Achillesferse. Wir dürfen vorstellen: George Callicounis.
Kein Gott, Halbgott oder antiker Politiker, sondern ein kleiner Revolutionär in Sachen Genuss. Ihr findet ihn vorn auf der eleganten Tonflasche in Form seines üppigen Bartes. Dem bitte was??
Richtig, unter anderem ist ihm der Gin gewidmet, denn neben seiner beeindruckenden Gesichtshaarpracht (damals der letzte Schrei), die er sehr pfleglich behandelte, war er im Jahre 1850 der Gründer der Destillerie Callicounis in Kalamata, Messenien, Griechenland, welche sich bis heute im Familienbesitz befindet. Eine Huldigung, eine Danksagung, ein kleiner Kniefall.

Als in Europa die letzte Gin-Euphorie Einzug hielt, hielt sich Griechenland traditionell an Anis und den bekannten lokalen Dingen fest. George Callicounis jedoch erfasste die Gelegenheit, brachte genügend Mut auf und kreierte den ersten “Old Sport Gin”, der bis heute produziert wird. Heute bekannter denn je für ihre landwirtschaftlichen Produkte und Spirituosen, befindet sich die Destillerie bis heute in Familienhand.

Gegenwart:

Rund 180 Jahre später wollten ein paar verrückte Typen, die M&Ms (Marc und Max) aus Berlin, etwas bisher ungewagtes probieren, für Verwirrung sorgen und zwei ihnen sehr geliebte Dinge zusammenbringen: Olivenöl und Gin.
Vorher jedoch lag der ursprüngliche Gedanke von Marc darin, Cocktails mit seinem vertriebenen Olivenöl, von Max zusammenstellen zu lassen. Das Schicksal wollte es andersrum.
Ihr denkt, so etwas gab es vorher noch nicht? Richtig! Bisher kam noch keiner auf die Idee, direkt flüssige pflanzliche “Fette” (Lipide) zur Förderung der verarbeiteten Aromen zu benutzen oder sagen wir, bisher war keiner damit erfolgreich. Crazy, aber die Jungs wagten den Versuch und betraten ein ihnen völlig unbekanntes Terrain und gleichzeitig einen neuen Lebensabschnitt.
Im Jahre 2018 war es dann soweit und der Oel´s 3 Gin erblickte, durch ein Dickicht an Olivenblättern, mit seiner ersten Abfüllung, am 21.12.2018 das Licht der Welt. Mit dem Gin brachten die Jungs gleichzeitig weitere Erzeugnisse aus dem landwirtschaftlichen Bereich der Destillerie mit nach Deutschland. Natürlich das Bio-Koroneiki-Olivenöl, Koroneiki-Oliven, Pasteten und Aufstriche aus der Zutat, welche hier erkoren wurde. Hier geht´s zu den fantastischen Olivenprodukten aus Griechenland.

Das Design zum Oels 3 Gin:

Schlank, rank und elegant, halten wir eine schwere Tonflasche in der Hand, die schon mal einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Auf den ersten Blick wirkt hier vieles stimmig und dennoch verwirrend zugleich, aber wir klären es, anhand von feinen, wohl platzierten Details, mal genauer auf.

Die Steingutflasche, damals wie heute, ein in Griechenland übliches und elegantes Transportbehältnis für hochwertiges Olivenöl. Eine Hommage an eine der Grundzutaten, verschlossen mit einem edlen Kunststoffkorken. Versiegelt mit einem eleganten Papierstreifen, auf dem Ihr eure Chargen-Nummer findet.

Das Cover, die Bartpracht des Gründers George Callicounis – Keine Angst, nicht das haarige Original, sondern eine schön illustrierte Grafik. Pionier und Held für unsere Protagonisten hinter dem Oel’s 3 Gin und stellvertretendes Symbol für dessen Mut, diesen Schritt gewagt zu haben.

Die Zahl 3 im Logo steht im Ursprung für die Tage, die benötigt werden, um den Höhepunkt im Aromatisierungsprozess zwischen dem Öl und dem Gin aufrecht zu erhalten. Eine Wissenschaft für sich. Dass die Zahl 3 auf Deutsch fast wie das englische „Dry“ klingt und der Grundgin ein Dry Gin ist, schreiben wir den griechischen Göttern zu, die dem Projekt gewogen sind.

Die Herstellung:

Um zwei so unterschiedliche Komponenten wie Öl und Gin zusammenarbeiten zu lassen, bedarf es langem Experimentieren. Als Basis wird der aus der Destille bekannte Old Sport Gin verwendet. Ein zweifach gebranntes Destillat mit vielen verschiedenen Botanicals wie Wacholderbeeren, Angelikawurzel, Rosmarin und mehr. Spannend ist die Verwendung von Mastiha/Mastix. Einem Gummiharz, welches aus der Rinde des, ausschließlich auf der Insel Chios kultivierten und wachsenden, Mastix- Pistazienbaumes gewonnen wird. Man nennt es auch die “Tränen von Chios” – Poetisch.

Das Ziel war es durch das hauseigene biozertifizierte Olivenöl und seine Eigenschaften die verarbeiteten Aromen zu fördern und den Geschmack und Eigenschaften des Öls ebenfalls zu binden. Beim “bewegten Mazerieren” des Alkohols kommt es zur kurzen Liaison der beiden Elemente. In dem Augenblick der zeitweiligen Bindung zwischen Gin und den pflanzlichen Fetten, aromatisieren sich die beiden Protagonisten gegenseitig, ohne sich selbst gänzlich zu binden. Beide Elemente werden bei der Mazeration in Bewegung gehalten, damit sich das Öl nicht “absetzt”.
Für diese sogenannte Aromatisierung galt es also nicht nur den perfekten Zeitpunkt zu finden, in denen der beste Austausch möglich ist, sondern auch die Wirkungsdauer. Nach langem Probieren fand man am Ende des 3. Tages das optimale Ergebnis. Die Zahl 3 im Gin sei hiermit also erklärt.

Schlussendlich wird das Mazerat ruhig gestellt und unter niedrigen Temperaturen und durch Filterung voneinander getrennt. Was zurück bleibt ist der geölt aromatisierte Gin und das “Oel” an sich. Was mit dem Gin passiert wissen wir, aber das Oel selbst findet noch eine weitere Verwendung in der Gastronomie zur Verfeinerung und als I-Tüpfelchen und es wird aktuell getüftelt, wie man es noch weiterhin verwenden kann, ihr dürft gespannt sein 😉

Geruch und Geschmack:

Schon das Öffnen der Steingutflasche macht Freude. Ein würziger Geruch erobert die Nase, stets in Begleitung von frischen Zitronennoten. Wir vernehmen den Wacholder, der seinen durchgängigen Dauerauftritt genießt, kombiniert mit feinen Gewürzen wie Koriander und Rosmarin. Warm, weich und mit einer leichten Bitternote merken wir hier die Anwesenheit vom verwendeten Öl. Die 42% Vol. sind zu merken, fungieren hier dennoch nicht aufdringlich.

Im Geschmack ist der Oel´s 3 Gin noch intensiver als eben beschrieben. Wir schmecken eindeutig die frischen Zitrusnoten heraus, welche den ersten Eindruck bilden. Würzig geht es weiter mit den Anklängen von Wacholder, gefolgt von Nuancen vieler Kräuter, welche hier vom Gin kommen.
Man schmeckt im Hintergrund einen bekannten würzigen Part heraus und ein leicht öliger Film legt sich auf die Zunge, hält die erschmeckten Nuancen für kurze Zeit an Ort und Stelle und intensiviert dadurch den Gesamtauftritt. Kräftig und aromatisch. Der Alkohol spielt hier als Träger der Aromen perfekt seine Rolle.

Auf Eis empfehlen wir den Gin nicht, denn seine Konsistenz erblasst mit verfliegender Auflösung des Eises. Was zurückbleibt ist ein unschöner Anblick, der dem Gin nicht würdig ist.

Passende Tonic Water:

Auf Grund des doch sehr soliden Charakters des Gins mit griechischer Finesse, ist der Oel’s 3 Gin mit klassischen, wie auch mediterranen Tonic Watern durchaus ansprechend. Wir fanden, dass jeder G&T auf sein eigenes Geschmackskrönchen kam und für jeden Gin and Tonic Liebhaber etwas bereit hielt, dass man als verständnisvollen Trinkpartner definieren kann. Kurzum, es lassen sich fantastische Drinks zaubern.

Fazit:

Ein Dry Gin kombiniert mit Olivenöl. Als wir das das erste Mal hörten, schauten wir wohl, genau wie viele andere, erstmal neugierig drein. Aufmachung und Design überzeugte bereits im ersten Augenblick und die Jungs dahinter sind unglaublich sympathisch. Es geht hier aber natürlich auch um den Gin (Auch wenn ich immer sage, dass Gesamtkonzept muss stimmen). Der erste Geschmackseindruck zeigt einen klassischen Gin mit feinen mediterranen Noten und klar ausbalanciertem Charakter.

Das Olivenöl scheint wirklich ein Ticken mehr aus den Botanicals herausgekitzelt zu haben und hat sie sprichwörtlich intensiviert. Dazu die Konsistenz von dem Olivenöl und dem spannend würzig, leicht bitteren Aroma mit dem dezent öligen Touch, geben dem Gin ein erweitertes, nein für uns völlig neues Bild. Ein i-Tüpfelchen, welches in der Welt des Genusses noch fehlte und von dem wir bisher wohl nicht wussten.

Noch immer schauen mich die Gesichter an und ich bin ehrlich, die Jungs sind so verrückt wie ihre Idee. Im Ganzen überraschte uns ein spannender Gin, der mit einer ebenso faszinierenden Kräuternote überzeugt und durch seine Eigenschaften ein sehr interessantes Gesamtbild formt. Spannend im Tonic Water, wie auch in Cocktails. Die Reise zurück hat sich wieder gelohnt aber noch viel mehr lohnte es sich wieder in die Gegenwart zu kommen.

Eure Plattform um das Produkt zu kaufen:

Cocktail-Rezepte mit dem Oels 3 Gin

Oels Gin Basil Smash

  • 6 cl Oels 3 Gin
  • 10-15 Blätter Basilikum
  • 2cl Zitronensaft
  • 2cl Zuckersirup
  • Eiswürfel
  • Tumbler

Zubereitung:

Die Basilikumblätter und den Zuckersirup in den Shaker geben. Mit einem Stößel alles muddlen und zerkleinern. Danach den Zitronensaft, den Gin und die Eiswürfel dazugeben und kräftig shaken.

Den Tumbler mit Eiswürfel füllen. Danach den Inhalt des Shakers durch ein feines Barsieb in den Tumbler geben und mit ein paar Basilikumblättern dekorieren.

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