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Edelstahl Gin

Marke/Gin: Edelstahl Destilled Dry Gin

Art: Distilled Dry Gin

Kategorie: Wacholder Gin

Herkunft: Deutschland

Alkoholgehalt: 44,6 % Vol.

Hersteller: Märkische Spezialitätenbrennerei KG, In der Asmecke 12, 58091 Hagen, Deutschland


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Edelstahl Gin

 

 

 


Beschreibung

Zutaten:

Wacholderbeeren, Zitronenzeste, Orangenzeste, Kardamom, Koriander, Schwarzer, Pfeffer, Muskat, Paradieskörner, Angelikawurzel, Kassien, Mandel, Bohnenkraut, Fenchel, Veilchen, Kreuzkümmel, Schlehe

Nur für Stahlharte - Der Edelstahl Gin

Wer an Edelstahl denkt, denkt an knallharte Metalle, auf hochglanz polierte Bestecke und chrom-verzierte Organe eines Oldtimer-Vehikels. Nicht? Oh, dann denkt ihr vielleicht an den Edelstahl Gin.
Wenn das alles nicht der Fall ist, können wir euch Letzteres auf jeden Fall empfehlen. Wer auf aussagekräftige, starke Spirits steht, kann sich dem frisch geschmiedeten Gin aus der Edelstahl-Kollektion widmen. 

Dieser Destilled Dry Gin aus der Nähe des Ruhrgebietes präsentiert, was seit langer Zeit zu der Region gehört, aber das nicht nur symbolisch. Genutzt wurden feinste Botanicals. Ein runder Wacholderstrauß, gespickt mit feinem Kardamom, ein paar Früchten und feinen Gewürzen wie Fenchel, Anis und Kümmel. Eine Besonderheit ist die Verwendung von Schlehe, welche wir so knallrot von den Sloe Gins her kennen. Wir können allerdings alle beruhigen, die jetzt an einen Schlehen getränkten Gin dachten. Nein, der Edelstahl Gin ist ein aromatisch starker Gin mit „klarem Verstand“, mit einer Balance und Ausgewogenheit, die man bei den Zutaten nur selten findet. Spannend, stahlhart und was für den kräftigen Kräuterfan.

Die Story:

Wer Klaus Wurm kennt, sieht sich einem Mann gegenüber, der den Schmiedehammer gegen eine Brennblase getauscht haben könnte. Taff, direkt und ehrlich, fließt sein stolzer Charakter in seine Arbeiten ein.

Mit dem Ziel weg von der Industrieware und hin zu qualitativ hochwertigem Genuss, gründete Klaus Wurm 2010 die Märkische Spezialitätenbrennerei. Diese liegt am Rande der Stadt Hagen, dem „Tor zum Sauerland“, genauer im verschlafenen Dörfchen Dahl. Wem das immer noch nichts sagt (keine Angst, uns auch nicht), dem wird aber sicherlich Wuppertal als nächst größte Stadt ein Begriff sein.
Klaus kommt aus dem Bereich des Verkaufs von Investitionsgütern und stammt aus der Pfalz, in der es üblich ist, sein Obst zur Mosterei oder zum Brenner zu bringen. Ihr könnt es euch denken, manche bleiben in der Destille einfach sitzen. Das bewegte Klaus sein eigenes Ding durchzuziehen und er machte sein Hobby zum Beruf. In einer Region, in der sich früher alles um Stahl drehte, erklärt sich der Rest von selbst.

Nach dem lateinischen Motto Bonum Bono – “dem Guten das Gute” – produziert das Team um Klaus hier ihre umfangreichen Spirituosen, angefangen von edlen Likören, Edelbränden, Geiste und dem nicht unbekannten DeCavo Höhlenwhisky .
Hierzu geht Klaus Wurm auch gerne neue und unkonventionelle Wege. Er ist der Meinung, Tradition sollte sich nicht vor Neuerungen verschließen und so ist jedes seiner Werke eine Kombination aus Tradition und neuer Verfahren.

Die Edelstahl-Kollektion umfasst ein breites, aber kräftiges Sortiment an Rum, Gin bis hin zu verschiedenen Likören und anderen Spielereien. Alles hochwertig und in kleinen Chargen hergestellt. Dazwischen, der Edelstahl Gin der im Jahr 2015 bei der IWSC mit einer Silbermedaille prämiert wurde. Ebenfalls im Test der Edelstahl Gin-Limetten Likör, welcher etwas andere Wege geht, um dem Gin seinen fruchtigen Charakter aufzudrücken. Die Manufaktur stellt allerdings auch für andere Marken her und lässt ihr Know-How in andere tolle Ideen einfließen. So entstanden unter anderem die beliebten Hausberg Gins unter seinem Dach.

Das Design:

Vor Kraft strotzend und dennoch elegant, gibt sich die klassische Klarglasflasche mit ihrer üppigen Rundung. Das transparente Etikett wirkt mit der silbernen Schrift wie frisch geschmiedet und geglättet, bereit seine Arbeit aufzunehmen. Ein sehr einfach gehaltenes Etikett, aber mit einer Aussagekraft, die wenig Raum für Spekulationen lässt. Es spiegelt ganz klar die Region des Stahls wieder und zollt denen Tribut. Das Bäumchen ist einerseits im Logo der Destillerie zu sehen, aber diese hat es, um die Regionalität zu verdeutlichen, dem Hagener Stadtwappen entnommen. Wie Klaus ist auch das Design im Auftritt direkt, ehrlich, aber dennoch mit einem weichen Kern. Mit einem dicken Glasboden steht die Flasche stabil und ein feiner Korken verschließt das edle Getränk. Da kann man nur probieren wollen.

Die Herstellung:

Mit 44,6% Vol. spielt der Gin in der guten Mittelklasse der Volumenrenner mit und trägt somit ideal die Aromen weiter. Zu vernehmen ist er also, aber auf positive Art und Weise. Spannend ist jedoch, dass Klaus darum kein Geheimnis macht. Auf seiner Seite sagt er direkt, dass man jederzeit in seine Prozesse Einblick erhalten kann und die Rezepturen keine Geheimnis seien. Dieses transparente Denken ist etwas Ungewöhnliches in einer Branche, in der sich die meisten Meister ungern in die Karten schauen lassen – halt einfach ehrlich.

Es handelt sich beim Edelstahl Dry Gin um einen Distilled Dry Gin. Es werden also alle Zutaten einzeln gebrannt, um die maximale Geschmackspalette mitnehmen zu können. Danach werden die verschiedenen Ergebnisse “vermählt”, also zu einem Blend zusammengeführt.

Geruch und Geschmack:

Wir öffnen den Edelstahl Gin und erfreuen uns eines klar definierten und vornehmlich dominanten Wacholder. Allerdings zeichnen sich beim weiteren Verlauf im Nosing leichte Zitrusnoten in Form weicher Orangen ab. Spannend ist ein leicht umspielter Mix aus Anis, Fenchel und etwas das Veilchen sein könnten.
Der Alkohol ist mit knapp 45% mit einer leichten Schärfe klar wahrzunehmen, jedoch keinesfalls aufdringlich, sondern harmonisch einhergehend mit den Botanicals.

Nun der Geschmack, auf den wir schon so lange Textpassagen warten. Ganz klar ist der Wacholder auch hier einer der primären Botanicals. Wie wir oben allerdings schon beschrieben, teilt er sich den Geschmacksplatz mit den fruchtigen Orangen und den dezenten Kräutern. Etwas leicht fruchtiges vermerken wir im Hintergrund, was die Schlehe sein könnte. Angenehm und ausbalanciert gibt sich der Edelstahl Gin klar wacholderlastig, aber immer umgeben von feinen Kräuternoten, weichen Orangennuancen und fruchtiger Schlehe.

Passende Tonic Water:

Ein so dufter, aber klassischer Bursche wie der Edelstahl Gin lässt natürlich nicht jedes Tonic Water ins Glas und so probieren wir uns klassisch am Fever Tree und dem Goldberg Tonic Water. Eigentlich passte fast jedes gute Klassik Tonic Water, denn der harmonische Dry Gin zeigt hier eine seiner Stärken.

Praktisch, wer es mag, kann sich auch mit einem Dry Tonic Water den optimalen trockenen Gin and Tonic zaubern. Denn die verschiedenen Botanicals sind hervorragend abgestimmt, so dass ihr hier noch ein paar Geheimnisse mehr hervorholen könnt.

Fazit:

Wir mögen den Edelstahl Gin. Nicht nur wegen seines klaren Auftritts und dem gestählten Design. Nein, besonders sein Charakter überzeugte. Wer hier nur Wacholder rausschmeckt, dem empfehlen wir einen erneuten Test.
Wir finden Wacholder fantastisch, keine Frage, aber gerade die weich ummalten Facetten des Edelstahl Gins tragen zu einem tiefgehenden Gin bei, welchen man öfter genießen kann. Es gilt den Gin zu entdecken und für sich die feinen Noten zu ergreifen.

Schön macht sich solch ein klassischer Gin mit feinen Noten natürlich auch im Tonic Water und wir können sagen, es war uns ein Schmaus. Eine kleine, aber feine Genussreise, man plätschert gemütlich vor sich und genießt einen schmackhaften Longdrink ohne großes TamTam. Eine klare Linie im Glas – Auf Eis, pur oder mit dem passenden Filler. Eine schöne Bereicherung – nicht nur für die Region selbst.

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